Wir brauchen eine Bewegung gegen die PREISEXPLOSION

Zur Info und als Input für die aktuellen Diskussionen der AG WOHNEN, AG DASEINSVORSORGE, Koordinierungsrunde der Delegierten in Berlin, ThemenRaum Gesellschaft und Soziales und unser (deutschlandweites) Treffen aller Themenräume (Wirtschaft/Umwelt/Frieden/Soziales/u.s.w.) am 9.7. 2022 am Brandenburger Tor mit nachfolgendem gemeinsamen Essen und Austausch im Restaurant Mama.

Gedacht als Einstieg in die Diskussion am Samstag:

—> Wie werden unsere sozialen Kämpfe sichtbar und wie wird unsere Klasse der prekär lebenden Menschen STÄRKER wenn es darum geht unsere Rechte durchzusetzen ❓

Denkanstoß: PREISEXPLOSION und ENERGIEPREISEXPLOSION

Lower Class Magazine: „Aber erstens dürfen wir dem Kapital hier keine Ausreden für die Preissteigerungen durchgehen lassen und zweitens zeigt das auch nur wieder, dass die internationale Arbeiter:innenklasse die Kosten der Kriege tragen muss, die die imperialistische Konkurrenz hervorbringt. Wir haben kein Interesse an ihren Kriegen.“

Denkanstoß: ANDERE AKTIONSFORMEN

Lower Class Magazine: „Wir können noch weitere Demonstrationen organisieren oder auch andere Aktionsformen ausprobieren. Zum Beispiel Aktionen oder Infostände in der Nähe von Discountern oder Einkaufszentren organisieren, Flyer verteilen und mit den Leuten ins Gespräch kommen, um gemeinsam aktiv zu werden.“

Anmerkung der Verfasserin AG WOHNEN:

– unsere Stärke lag in der direkten Ansprache von Menschen auf der Straße: etwa in Spandau zur Altersarmut oder Krankenhausbewegung, Berlinweit gegen die Privatisierung der S-Bahn oder Berlinweit in den Kiez-Teams von DWE u.s.w.

– zweitens werden unsere arbeitsaufwendigen Veranstaltungen gerne angenommen (wir sehen uns jedoch nicht als Veranstaltungsagentur)

Lower Class Magazine: „Dabei halte ich es für wichtig, dass wir Aktionen organisieren, die massentauglich sind. Wir sollten also den Anspruch haben, auch Menschen zu erreichen, die noch nicht links politisiert sind, denn das ist die Mehrheit unserer Klasse eben nicht. Wirklichen Druck aufbauen können wir nicht mit Demonstrationen, an denen nur Leute aus der linken Szene teilnehmen – wir brauchen breitere Teile unserer Klasse. Da der Preisanstieg viele betrifft und beschäftigt, bietet dieses Thema eine gute Möglichkeit, um mit neuen Leuten in Kontakt zu kommen.“

https://lowerclassmag.com/2022/05/10/deutschland-wir-brauchen-eine-bewegung-gegen-den-preisanstieg/

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