„Ich bin also ein Superkapitalist. Je mehr der Markt entscheidet, desto besser wird es“

Enteignung nun auch in Schweden – (Dieser Artikel ist von StoppAkelius geklaut:)

https://proletaren.se/artikel/expropriera-akelius-alla-fastigheter
Automatische Übersetzung:

Enteignung aller Akelius-Besitztümer

Der Immobilienspekulant Roger Akelius hat aus der Wohnungsknappheit in Schweden riesige Gewinne gemacht. Jetzt, da er das Land verlässt, sollte der Staat seinen Besitz beschlagnahmen.

Einer der größten schwedischen Immobilienkapitalisten, Roger Akelius, will Schweden verlassen und die 10.000 Mietobjekte seines Unternehmens in Malmö und Stockholm verkaufen. Der Grund dafür ist, dass es für ihn nicht mehr rentabel genug ist, hier Mietobjekte zu besitzen.

  • Ich besitze seit 27 Jahren Mietobjekte in Schweden und seit 2006 in der EU. Jetzt investiere ich hauptsächlich in England, Kanada und den USA, weil das rentabler ist“, sagt er in einem Interview mit Hem & Hera.

Roger Akelius war schon früher als ungewöhnlich zynischer Immobilienspekulant bekannt. Er nannte billigen Wohnraum „einen schlechten PR-Trick, der von den Linken erfunden wurde“. Seine aggressiven Renovierungsrechnungen, bei denen er billige Mietobjekte aufkauft, die Wohnungen renoviert und die Miete erhöht, wurden sogar von einem UN-Berichterstatter kritisiert.

In diesem Sommer war Roger Akelius Gegenstand eines Berichts in Dagens Nyheter, der unter anderem seine Wohnungsgeschäfte in Berlin untersuchte, wo er – seltsamerweise – schnell zu einem der unbeliebtesten Vermieter geworden ist. In einigen Gegenden der Stadt hat das Unternehmen Mietwohnungen renoviert und die Mieten um 136 % erhöht.

In einem begleitenden Interview mit DN behauptet er, dass sein Unternehmen, Akelius Properties, von der Mietpreisregulierung profitiert hat. Gleichzeitig ist er ein Befürworter von Marktmieten.

Es mag widersprüchlich erscheinen, aber der Grund, warum er von der Verordnung profitiert hat, ist einfach. Akelius gehört zu den Immobilienspekulanten, die von den zunehmend gelockerten Mietvorschriften sowohl in Schweden als auch in Deutschland profitieren konnten. Indem er Immobilien mit niedrigen Mieten kaufte, Wege fand, die Mieten in die Höhe zu treiben, indem er z. B. trotz der Vorschriften den „Standard“ (die Mietpreise) anhob, und dann die Immobilien mit den nun erhöhten Mieten verkaufte, konnte er enorme Gewinne erzielen.

Darüber hinaus ist die Vermietung von Immobilien ein gutes Geschäft, solange es eine Wohnungsknappheit gibt – mit minimaler Instandhaltung der Immobilien ist es leicht, große Gewinne zu erzielen. Wenn ein Mieter unzufrieden ist und auszieht, werden neue verzweifelte Mieter gesucht.
Doch Roger Akelius ist mit dieser Geschäftsidee nicht allein, und nachdem eine Reihe von gierigen Immobilienspekulanten billige Mietobjekte aufkaufen und in ähnlicher Weise renovieren konnten, wird es immer schwieriger, neue Opfer für diese Strategie zu finden. Hinzu kommt, dass die Geschäftsstrategie in Berlin auf große Proteste gestoßen ist und die Mieter nun auch die Politik zum Handeln gegen Mieterhöhungen zwingen.

Roger Akelius Geschäftsmethode bestand darin, die Mietpreisregulierung zu umgehen und zynisch von der verzweifelten Wohnungsnot der Menschen zu profitieren. Er verschiebt das Geld in Steuerparadiese, um nicht zum Gemeinwohl beizutragen. Nach einer Enthüllung im Expressen vom letzten Jahr hat Akelius rund 55 Milliarden in Stiftungen auf den Bahamas versteckt.

Man kann es nicht anders sehen, als dass Akelius das Geld von den Mietern und vom Staat gestohlen hat. Bevor Roger Akelius ein One-Way-Ticket aus dem Land in die Hand gedrückt bekommt, sollte der Staat daher seine Mietobjekte entschädigungslos zwangsenteignen. Wenn wir guten und billigen Wohnraum für normale Menschen sichern und gierige Immobilienspekulanten verhindern wollen, müssen wir die Kontrolle über unsere Häuser zurückgewinnen.

5 bizarre Zitate von Roger Akelius
„Untersuchungen zeigen, dass ein vollständig freier Handel und freier Verkehr das weltweite BIP um vier Prozentpunkte steigern würde.
Roger Akelius hat die Lösung, um den 1,6 Milliarden Obdachlosen der Welt ein Dach über dem Kopf zu geben – mehr Neoliberalismus. Die Welt, 20. Januar 2020.
„Die Gewerkschaften bilden sich ein und schüchtern ihre Mitglieder ein, dass die Flüchtlinge die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder übernehmen.“
Roger Akelius gibt den Gewerkschaften die Schuld an der einwanderungsfeindlichen Meinung… Die Welt, 20. Januar 2020.
„Als der Kommunist Olof Palme in den 1980er Jahren mit seinen konfiskatorischen Lohnempfängerfonds auf dem Höhepunkt seiner Macht war, zog ich nach Zypern und gründete zwei Unternehmen mit jeweils dreißig Mitarbeitern. Schweden hat eine unmögliche Rechtsprechung für Stiftungen. Auf den Bahamas ist es viel besser.“
Roger Akelius erklärt, warum er nach Zypern und auf die Bahamas gezogen ist, die beide als Steuerparadiese gelten. Die Welt, 20. Januar 2020
„Ich bin also ein Superkapitalist. Je mehr der Markt entscheidet, desto besser wird es“.
Wenigstens ist Roger Akelius ehrlich, was seine extremen Ansichten angeht. SVT-Dokumentation „Ein gewöhnlicher Milliardär“ (2018).
„Lassen Sie Flüchtlinge und andere Arbeitslose mit viel niedrigeren Steuern und Löhnen arbeiten. Dann können viele Mehrfamilienhäuser billiger gebaut werden.
Roger Akelius‘ Vorschlag, wie man billige Wohnungen bauen kann – Dumpinglöhne für Bauarbeiter… (Dagens Nyheter, 23. Juni 2021)—

Vernetzung der Akelius-Mieter*innen Berlin

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