Gemeinwirtschaft statt Marktradikalismus — Veranstaltung

Vor der Demo: Wer-hat-der-gibt

„Gemeinwirtschaft statt Marktradikalismus“ 

Veranstaltung von Deutsche Wohnen & Co enteignen, Diskussion über die Zukunft des Wohnungsmarktes in Berlin. 

Bei der Veranstaltung diskutieren ab 16.00 Uhr im Freiluftkino Hasenheide miteinander:

Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbverbands), Olaf Bandt (Vorsitzender des BUND), Susanne Feldkötter (ver.di, stellvertretende Landesbezirksleiterin), Reiner Wild (Geschäftsführer des Berliner Mietervereins) und Joanna Kusiak (Deutsche Wohnen & Co Enteignen). Moderieren wird Ines Schwerdtner, Chefredakteurin Jacobin Magazin Deutschland.

Vergesellschaftung und Gemeinwirtschaft: Auf der Podiumsdiskussion von Deutsche Wohnen & Co enteignen soll Wirtschaft als Daseinsvorsorge und Deckung von Bedürfnissen gedacht und diskutiert werden. „Vergesellschaftung“ und „Gemeinwirtschaft“ sind Konzepte für ein Wirtschaften ohne Profit an Aktionäre und Shareholder, am Gemeinwohl orientiert, in Gemeineigentum oder öffentlichem Besitz, demokratisch kontrolliert von Bürger*innen.

→Eine Zeitlang sah es so aus, als ob durch Corona alles anderes würde. Als ob nicht mehr Banken, sondern Krankenpflegerinnen und Supermarktkassierer systemrelevant sind. Doch mit der Lufthansa-Rettung kam die Ernüchterung: Eine Fluggesellschaft mit miesester Klimabilanz bekommt neun Milliarden für die Vernichtung von 22.000 Arbeitsplätzen, während die Bahn am Personal sparen soll. Ein Rettungspaket für den Öffentlichen Nahverkehr ist ebensowenig in Sicht wie eine solidarische Krankenhausfinanzierung. Stattdessen schleichen sich Austerität und Sparwahn wieder an: noch bevor das Geld ausgegeben ist, wird allerorten vor Verschuldung gewarnt. Doch das Sparen nutzt nicht „kommenden Generationen“, sondern ist pure Ideologie. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie in kürzester Zeit astronomische Summen mobilisierbar sind. Dieses Geld fließt jedoch nicht in den Umbau der Wirtschaft, sondern stabilisiert den Finanzmarktkapitalismus. Es verewigt Ungleichheit, Angst und eine Globalisierung, die dem Einzelnen als Bedrohung entgegentritt. Dabei gibt es eine Alternative:

Vergesellschaftung und Gemeinwirtschaft

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