Lesetipp: Gemeinnützige Wohnungsbauprogramme

Heute wird die Forcierung des Wohnungsbaus als größte Herausforderung in Berlin angesehen. Gebraucht werden vorrangig leistbare Wohnungen für Menschen mit geringen Einkommen. Weil von privatwirtschaftlichen Investitionen keine günstigen Wohnungen zu erwarten sind, setzt der Senat bis zum Jahr 2030 auf 100.000 Neubauwohnungen von gemeinwohlorientierten Bauträgern.

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/modell-berlin-andrej-holm-berliner-eigenstaendigkeit-als-ressource-li.96693

→→→“Die Umverteilung von Vermietungsrenditen in Förderprogramme und die gemeinwirtschaftlichen Bau- und Planungskapazitäten aus den 1920er-Jahren, die übergreifende Planung und die seriell organisierten Bauabläufe in der DDR sowie die Unterstützung von Eigeninitiative beim tolerierten Schwarzwohnen und der Behutsamen Stadterneuerung bieten sinnvolle Zutaten für eine andere Wohnungspolitik.

Ergänzend: siehe Hans Jochen Vogel und seine Idee der Bodengewinnsteuer.

Grund und Boden ist keine beliebige Ware, sondern eine Grundvoraussetzung menschlicher Existenz. Boden ist unvermehrbar und unverzichtbar. Er darf daher nicht dem unüberseh­baren Spiel der Marktkräfte und dem Belieben des Einzelnen überlassen werden, sondern muss mehr noch als alle anderen Vermögensgüter in den Dienst der Interessen der Allge­meinheit gestellt werden.“

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