Aufruf: Shut down MietenWahnsinn

Hallo AufstĂ€ndische, Hallo Mietrechtsaktivisten in ganz Deutschland đŸŹđŸ˜ïžđŸšïžđŸ—ïž

wir rufen im Namen des AktionsbĂŒndnis gegen VerdrĂ€ngung und
Mietenwahnsinn zu einem bundesweiten Aktionstag am 20.06.2020 auf.

Dieser Tag ersetzt nicht den Housing-Action-Day. Er soll aber deutlich
machen, dass wir gerade in der jetzigen sozialen Krise umso mehr ein
Recht auf Wohnen fĂŒr alle brauchen!

Deswegen ist es wichtig, dass auch DU, DEINE Gruppe und DEINE
Nachbar:innen in DEINER Stadt etwas auf die Beine stellen. Ob
Kundgebung, Foto fĂŒr Twitter, oder Nachbarschaftsversammlung – nutzt den
Aufruf fĂŒr eure Anliegen bei euch vor Ort.

Es gibt ein zentrales Plakat und einen zentralen Aufruf. Ihr könnt dem
bei euch vor Ort gerne eure lokale Note hinzufĂŒgen:

Plakat: es wird ein zeit- und ortloses Plakat mit der Überschrift und
den 3 Forderungen gedruckt, das kann bei uw7790@posteo.de bestellt
werden und ist kostenlos.

Aufruf:

Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause fĂŒr alle!

Seit Jahren erleben wir in unseren StÀdten eine Mieten- und
Wohnungskrise. Die “Wohnungs- und ImmobilienmĂ€rkte” sind auf die
Profitinteressen von Investor*innen, Vermieter*innen und
EigentĂŒmer*innen ausgerichtet. Sie versagen schon lange dabei,
ausreichend bezahlbare Wohnungen, GewerberÀume, soziale und kulturelle
RÀume bereitzustellen. Die COVID-19-Pandemie verschÀrft diese Krise
dramatisch. Doch selbst jetzt mĂŒssen noch Menschen auf der Straße oder
in SammelunterkĂŒnften leben.

SpÀtestens seit der letzten Finanzkrise hat die Wohnungs- und
Immobilienwirtschaft Gewinne ĂŒber Gewinne aufgehĂ€uft. Die Rechnung haben
wir Mieter*innen bezahlt. Auch jetzt sollen die Mieten weiter fließen,
selbst wenn unsere Einkommen eingebrochen sind.

Die Bundesregierung garantiert – auf Kosten der Allgemeinheit – die
Mietsteigerungen der letzten Jahre mit Transferleistungen. Bis Ende Juni
gibt es auch einen coronabedingten KĂŒndigungs-Aufschub. Aber wie sollen
wir spĂ€ter Mietschulden zurĂŒckzahlen, wenn wir uns die Miete schon jetzt
kaum leisten können? Und wenn die Regierung selbst diesen unzureichenden
KĂŒndigungs-Aufschub nicht verlĂ€ngert, drohen ab Herbst erneut
ZwangsrÀumungen und eine VerdrÀngungswelle.

Wir sagen: Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause fĂŒr alle!

Statt den Vermieter*innen ihre Einnahmen und Gewinne abzusichern, mĂŒssen
wir die Notbremse ziehen, damit die Mietenkrise nicht zu einer sozialen
Katastrophe eskaliert. Dabei geht es nicht nur um unser Wohnen, sondern
auch um unsere LĂ€den, Kneipen, Kulturorte und sozialen Zentren, die
schon jetzt um ihre Existenz fĂŒrchten. Deshalb fordern wir:

1) Mietschulden erlassen
Mietschuldenerlass bei Wohnraum und Kleingewerbe statt Subventionen fĂŒr
hohe Mieten und Finanzinvestor*innen!

2) Mieten senken – Gewinne umverteilen
Höchstmieten festsetzen!
Krisengewinne abschöpfen und Wohnungskonzerne vergesellschaften!

3) Wohnungen fĂŒr alle!
Wohnungslose und GeflĂŒchtete in Wohnungen unterbringen!
ZwangsrĂ€umungen, Versorgungssperren und KĂŒndigungen verhindern!

DafĂŒr wollen wir am 20. Juni 2020 bundesweit auf die Straße gehen. Wir
rufen alle Organisationen und Initiativen dazu auf, sich mit
Kundgebungen und kreativen Aktionen zu beteiligen. Machen wir Druck fĂŒr
eine soziale Krisenlösung und gegen die fortgesetzte Umverteilung von
unten nach oben!

AktionsbĂŒndnis gegen VerdrĂ€ngung und Mietenwahnsinn

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